2020 01 Oman

Wadi Nakhar – der Grand Canyon des Omans

Heute Morgen haben wir es etwas ruhiger angehen lassen.
Unser Frühstück haben wir nahe dem Souq von Nizwa eingenommen. Wir waren wieder einmal die einzigen Gäste im Lokal, diesmal haben wir aber verstanden wie das hier so abläuft: Es handelt sich bei diesen „Lokalen“ nicht um „Take Away’s“ sondern um „Drive Inn’s“ Vor dem Lokal stehen jede Menge Autos und die „Eingeborenen“ speisen in Ihren Fahrzeugen.

Ob die Omani’s in unserem Sinn in Restaurants essen gehen konnten wir noch nicht herausfinden – aber wir haben ja noch ein paar Tage Zeit die letzten Geheimnisse des Orients zu ergründen.

In Guhl, der letzten Ansiedlung im Tal, sind wir bei Wadi Guhl Dam stehengeblieben. Wir hatten zuvor schon bei einigen Wadi auch einen Dam angezeigt bekommen aber an den Plätzen nichts besonderes gefunden.
Heute gab es da einen richtigen Staudamm der Fluten nach einem Unwetter sicher bändigen kann.

Wadi Ghul

Auf unserer Fahrt zum Jebel Shams (höchster Berg im Oman mit ca.3.000 Meter) hat jeder Aussichtspunkt den Vorherigen noch ein wenig übertroffen.

Die Asphaltstrasse ging bald in eine Felsen- und Schotterstrasse über.
Da es eine viel befahrene Strecke ist, ist es eine richtige Rumpelpiste mit viel Wellblech. So nennen – zumindest die Südafrikaner – Stellen mit ganz dicht liegenden Wellen die kein Stoßdämpfer ausgleichen kann.

Ganz hinauf auf den Jebel Shams sind wir dann nicht gefahren, sondern auf ca. 2000 Höhenmetern zum Wadi Nakhar abgebogen. Diese Schlucht wird als der Grand Canyon des Oman bezeichnet und der Eindruck ist wirklich atemberaubend. Fotos (zumindest unsere) können den diesen Eindruck nicht ausreichend wiedergeben. Hier trotzdem Einige:

Zurück im Tal wollten wir die Al Hoota Caves besichtigen. Aber die nächste geführte Tour hätte es erst in 1 1/2 Stunden gegeben und der Zug durch die Höhle fährt heute – wegen eines technischen Gebrechens – gar nicht.

Also zurück ins Auto und weiter zum Fort Bahla. Das konnten wir aber auch nicht mehr besichtigen, die sperren hier (spätestens) um 16:00 zu.
Das mit den kurzen Öffnungszeiten scheint für alle historischen Stätten und Museen zu gelten.

Fort Bahla

Am Rückweg nach Nizwa sind wir zufällig an der neuen Sultan Qaboos Moschee vorbeigekommen. Die Moschee hat 4 Minarette – das dürfte bei uns einer Kathedrale entsprechen.

Abendessen gab es heute beim Türken. Wie wir es inzwischen schon gewöhnt sind: Sehr gut und sehr freundliche Bedienung.

Bilder vom Abendessen beim Türken in Nizwa

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