Hallo Beeka, Herzlich Willkommen

Wer ist Beeka?

Wer verbirgt sich hinter dem seltenen Namen? Ein Mensch oder ein Tier?
Es handelt sich um meine neue Hündin aus dem Tierschutzhaus  Vösendorf; vor fast 6 Monaten haben wir Beeka  adoptiert.

Wie kam es dazu?

Unsere Hündin Lissi hat durch ihr Ableben eine mehr lesen

Was euch Lissi dringend sagen wollte!

Foto wurde selbst gemacht

Foto selbst gemacht
Lissi entgeht nichts

Lissi möchte den ersten Blog des Jahres 2018 schreiben. Es ist ihr eine dringliche Herzensangelegenheit. Sie ist meine 10 ½ jährige Hündin, ein ehemaliger Versuchshund und Co-Autorin unseres Blogs.

Lissi was ist los?

Hast du Wünsche, Bitten oder gar Sorgen, Probleme, empfindest du Ungerechtigkeit und Unzufriedenheit? So kenne ich dich nicht?

Lissi freut sich und beginnt sofort zu reden:

Liebe Menschenkinder, zuerst ein gutes, neues Jahr, eure Wünsche sollen in Erfüllung gehen, eure Vorsätze sollen gelingen; mein Vorsatz weniger Futter und weniger Leckerlis will noch nicht so richtig klappen; an eure Vorsätze möchte ich mich mit meinen Bitten für und meinen Sorgen um meine Artgenossen und eigentlich alle Tiere anschließen; vorweg noch eine traurige, gut ausgegangene Geschichte, um die Wichtigkeit meines Blogs zu verstehen.

In den News des Tierparadies Schabenreith E.V. A-4562 Steinbach/Ziehberg,  Ziehbergstrasse23  O.Ö. ( ist Herausgeber/ Medieninhaber ZVR-Zahl: 256816179)war 03/ 2017 folgendes zu lesen:
ein Hund wurde von einem Tierquäler mit Benzin überschüttet und dann angezündet, lag dann einige Tage schwer verletzt in einem Hinterhof, bis ihn ein Tierfreund fand,  ihn sofort zum Tierarzt brachte, der ihn retten konnte; jetzt darf der“ Superschlumpfi“, wie er liebevoll genannt wird, sein Leben nach medizinischen Intensivbehandlungen und mit Unterstützungen von Tierfreunden im Tierparadies Schabenreith verbringen; die erschütternden Fotos seiner Verbrennungen will ich euch nicht zeigen; jetzt ist er ein glücklicher Hund, sein ehemals körperliches und seelisches Leid ist vorbei;
im gleichen Folder des Tierparadieses Schabenreith das zweite erschütternde Hundeschicksal: Habibi ein Hund wurde von seinen Besitzern in der Türkei auf die Straße gesetzt, wurde verfolgt,  wurde angefahren, dann wurde er von Hundefängern in einen Drahtkäfig verfrachtet, der wegen seiner Größe nicht geschlossen werden konnte; somit wurde dem Hund  ein Bein abgeschnitten, dann ging der Käfig zu; über viele Umwege, viele Schmerzen und seelische Kümmernisse hat Habibi dann doch noch im Tierparadies Scheibenreith -3 beinig-zu Menschen Vertrauen gefasst und konnte dort den Rest seines Lebens in Ruhe und Frieden verbringen; das sind nur 2 Geschichten, die Unendlichkeit der Tiermißhandlungen auf dieser Welt ist nicht zu erfassen und auch nicht zu begreifen.

Was sind das für Menschen???????Wie ist es möglich, dass Menschen so grausam, so sadistisch, so herzlos, so zerstörerisch, so bösartig, so gefährlich sind;

Wir Tiere empfinden so wie ihr Menschen Schmerzen, Angst, Hunger, seelische und körperliche Grausamkeit; unsere Gefühlswelt und unsere Emotionen werden wegen unserer Anpassungsfähigkeit und unseres Schweigens nicht immer wahrgenommen; wenn manche Menschen keine Tiere mögen, muss man das akzeptieren; aber quält uns nicht, sondern bringt uns bei Bedarf dorthin, wo uns geholfen wird, wenn wir Hilfe benötigen, wo wir gefüttert werden und wo wir unser Dasein artgerecht verbringen dürfen; wir brauchen und wollen nicht vermenschlicht werden, wir brauchen keinen Lifestyle, wir brauchen auch nicht im Menschenbett liegen- naja so schlecht ist das aber nicht-muss ich feststellen, ich liege sehr gern im Bett, obwohl ich wunderbare Schlafplätze habe und schätze alle Annehmlichkeiten, die mir zu teil werden!

Jetzt lieber Leser, liebe Leserin möchte ich euch an die“ 10 Bitten der Tiere an ihre Menschen erinnern“; sie werden  unzählige Male als 10 Bitten der Hunde im Internet erwähnt, manchmal etwas anders formuliert, aber der Sinn ist immer gleich und für euch Menschen sicher sehr gut verständlich;  in diesen Bitten sind unsere Wünsche und Bedürfnisse kund getan; lest sie bitte durch, bevor ihr euch für einen von uns entscheidet; denkt bitte ab und zu an diese Bitten, wenn ihr mit uns- eurem besten Freund- zusammenlebt!

Schaut nicht zu und auch nicht weg ,wenn Tiere gequält und misshandelt werden; macht auf Missstände aufmerksam, greift beherzt ein, wenn ihr Unrechtes seht, meldet es den Zuständigkeiten, auch wenn vieles nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist; Gott sei Dank gibt es auch viele tierfreundliche, verständnisvolle Menschen! Bitte unterstützt Tierheime und Tierschutzorganisationen; diese brauchen Spenden, um möglichst vielen Tieren helfen zu können!
Jetzt habe ich euch meine Wünsche, Bitten und Sorgen in Vertretung meiner Artgenossen und aller Tiere näher gebracht;

Jetzt bin ich  emotional völlig erschöpft, werde mich zur Ruhe begeben und von einer Welt ohne Tier- Leid träumen und zusätzlich von Menschen, die für Tierschutz Verständnis haben und ihn unterstützen!

Alles Gute wünscht euch Lissi!

Lissi

Lissi mit 10Jahren

Wer ist Lissi?

Sie ist meine 10jährige Beagle Hündin; 5Jahre lang war sie Versuchshund an einem Institut   der vet. med. Uni Wien und wurde somit  für Versuche herangezogen; an ihr wurden Nährmittel,  Futtermittel und Arzneimittel für bestimmte Futtermittel getestet; teilweise wurden dann unter Röntgen und Ultraschall die Wege und Wirkungen der Verabreichungen erforscht; sie lebte in einer Hundegruppe mit Auslauf in einem eingezäunten Areal.

Sie war besonders scheu und ängstlich; sie versteckte sich, wenn immer es irgendwie möglich war. Mit 5Jahren wurde sie Mutter von 9 Welpen; man glaubte, dass sie dadurch zugänglicher würde. Lissi war eine gute Mutter, aber ihre Scheu und Angst hat sich nicht gebessert; kurze Zeit darauf wurde beschlossen ,an diesem  Institut keine Versuche mit Hunden mehr zu machen; dann wurden für ca. 30 Beagles, sowohl Hündinnen als auch Rüden gute Plätze gesucht; die Hunde waren einige Jahre alt, Lissi war mit 5Jahren am ältesten. Mein alter Hund- auch ein ehemaliger Versuchshund – musste wegen einer schweren Krankheit ein paar Monate zuvor mit 14 Jahren erlöst werden .Die Tierpfleger wussten, dass ich armen Hunden, die schwer vermittelbar sind , gerne ein Zuhause  gebe. Ich habe  viel Mitgefühl mit  Versuchstieren, die für uns Menschen Leistungen erbringen müssen, die meistens nicht zum Wohle ihrer Gesundheit sind;
ich sollte Lissi bei mir aufnehmen; ich habe sie oft besucht und wir haben uns sofort sehr gut verstanden; sie hat auch sehr schnell Vertrauen zu mir gefasst;  wir sind sehr oft innerhalb des Uniareals spazieren gegangen; sie war immer sehr traurig, wenn ich sie zurückbrachte und sie begleitete  mich immer innerhalb des Zaunes , soweit es möglich war,  zurück.

Warum bin ich Lissi überhaupt  begegnet?

Als Apothekerin arbeitete ich 25 Jahre lang an  der vet. med. Uni. Ein erfüllender Job, wenn man gerne Tiere mag; manchmal leider auch sehr traurig.
Es war bald fix, Lissi kommt zu mir nach Hause; ich habe Lissi mit großer Freude aufgenommen.

Wie ist es Lissi im neuen Zuhause anfangs ergangen?

Am 31. Mai 2012 saß sie zum ersten Mal in einem Auto; die ca. 20 km Autofahrt,  das neue Zuhause im 1.Stock und der Garten waren für sie aufregend und angsterregend zugleich. Sie konnte keine Stiegen steigen und hat das noch am 1.Abend erlernt, habe ich toll gefunden! der Anfang war für uns beide wegen ihrer Angst sehr schwierig; nach ein paar Wochen hat sie ihr neues Leben als gut und angenehm empfunden; schnell lernte sie, wie man Frauli um den Finger wickelt und wie man Wünsche schnell erfüllt bekommt.

Wie geht es Lissi heute?

Inzwischen sind 5 Jahre vergangen und es geht ihr sehr gut, sie ist vorsichtig, aber die großen Ängste sind vorbei ; sie ist lieb, lustig, ist Mediatorin zwischen Frauli und Herrli, spürt alle Emotionen, teilt Freud und Leid mit uns;  besonders gern teilt sie  mein Essen mit mir; erst wenn ich nichts mehr am Teller habe, geht sie zu ihren vollen Futternapf; sie geht sehr gerne spazieren, hat viele 2 und 4beinige Freunde und zeigt uns täglich, wie schön das Leben ist. Lissi hat den Stress ihrer ersten 5 Lebensjahre sehr gut überwunden, ist gesund und wir wünschen uns noch viele gemeinsame Jahre!

Lukullisches Vergnügen

Bild selbst fotografiert

Worum geht es und wohin geht es?

Samstag  zu Mittag geht es wieder einmal zu Fuß nach Hietzing. Mensch und Hund freuen sich. Lissi weiß, wohin es geht und verfolgt eifrig ihr Ziel. Es dauert ca. 25 Minuten, bis wir das Ziel erreicht haben. Lissi kennt den Weg, überquert mehrere Seitengassen, geht einmal links, ein paar Mal rechts, natürlich immer an der Leine; Herrli und Frauli folgen ihr, da sie alles richtig macht. Jeder von uns Dreien ist in freudiger Erwartung ( bekanntlich ist ja Vorfreude die schönste Freude). Wir nähern uns Hietzing, der Verkehr wird mehr, die Achtsamkeit muss erhöht werden. Lissi wird immer schneller,
das begehrte Ziel vor Augen; einmal muss noch eine stark befahrene Straße überquert werden, dann
noch 50 Meter stadteinwärts, dann eine 90° Linkskurve und nach ein paar Stufen wir sind am Ziel:
Restaurant : Plachutta Hietzing

 

Was erwartet uns?

Lissis Riechorgan verspürt die feinsten Düfte, sie wedelt , begrüßt  jeden, der des Weges kommt und legt sich dann ganz zufrieden unter den Tisch; den Blick immer auf die sympathischen, freundlichen, hilfsbereiten Kellner gerichtet. Lissi weiß, dass auch sie-wie die anderen Hunde auch- einen Napf mit Rindfleisch (Reste) und Gemüse bekommt; hier schmeckt es besser als zu Hause, da es besser gewürzt ist.
Wir haben uns – wie kann es anders sein- für Rindfleisch entschlossen; dieses wird in Kupferpfannen
in herrlicher Suppe mit Gemüse und mit einem Stück eines Markknochen serviert; zusätzlich kommt in kleinen Schüsseln Spinat, Kochsalat mit Erbsen, Semmelkren und Röstkartoffeln, außerdem Apfelkren und Schnittlauchsauce; zu diesem Essen  passt  ein gutes  Bier!

Wie schmeckt es denn?

Jeder von uns genießt sein Essen; zwei beim Tisch, eine unter dem Tisch! Alles schmeckt hervorragend; die Qualität vom Fleisch, vom Gemüse und von den anderen Zutaten ist großartig;
sehr gut gekocht, sehr gut gewürzt, ein richtiges Highlight für den Gaumen!
das Sättigungsgefühl spürt man bewußt zu spät, der Genuss siegt. Plötzlich meldet sich aber das schlechte Gewissen: zu viel gegessen, genug, genug; kein Platz mehr für die verführerischen Nachspeisen!
Gut war es, schön war es, , die Bedienung war sehr aufmerksam; jetzt wird noch bezahlt; dann schleppen wir uns zufrieden nach Hause, ohne an die kalorienarmen, fleischlosen nächsten Tage zu denken.